Newsletter GAV SBB/SBB Cargo
Nr. 10

 

Ganz knapp können wir in weiter Ferne kleine Anzeichen einer Öffnung erkennen. Das ist
aber kein Grund, sich zurückzulehnen.

Manuel Avallone, Vizepräsident SEV

 

Wo stehen die Verhandlungen?

Bei den letzten Verhandlungen (17./18./22. Mai) gab es keine wesentlichen Fortschritte. Ganz knapp können wir in weiter Ferne kleine Anzeichen einer Öffnung erkennen. Das ist aber kein Grund, sich zurückzulehnen.

Umso mehr, als die inakzeptablen Forderungen der SBB (Steigerung der Produktivität, Senkung der Löhne und Schwächung des Kündigungsschutzes) weiterhin bestehen. Und damit nicht genug: Der Verwaltungsrat der SBB hat entschieden, das Dossier der Pensionskasse mit dem Resultat der GAV-Verhandlungen zu verknüpfen. Dies, obwohl die SBB und die Sozialpartner bereits eine Einigung erzielt hatten.

Der SEV hält weiterhin Kurs. Er fordert gemeinsam mit der Verhandlungsgemeinschaft:

  • einen verbesserten Lohnaufstieg, vor allem für die Jungen;
  • einen verbesserten Gesundheitsschutz, insbesondere im Zusammenhang mit den durch die Digitalisierung bedingten neuen Arbeitsformen;
  • eine bessere Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben;
  • die Beibehaltung der im Gegenzug zu ToCo ausgehandelten Lohngarantien;
  • die Bewahrung des Kündigungsschutzes;
  • den Anspruch auf 115 garantiert arbeitsfreie Tage pro Jahr.

Am 18. Juni ist ein Protesttag geplant! Reservier dir das Datum, weitere Informationen werden folgen.

Manuel Avallone, Vizepräsident SEV
Leiter der Verhandlungsdelegation des Personals


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