Newsletter GAV SBB / SBB Cargo Nr.7

 

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«Seit Beginn der Verhandlungen im Januar ist die Meinung der Basis eindeutig: keine Verschlechterung des GAV!»
Manuel Avallone, Vizepräsident SEV

 

Verhandlungen gehen weiter – der SEV hält an seinen Forderungen fest


Nachdem die GAV-Verhandlungen Ende März im Plenum unterbrochen wurden, sind die Diskussionen am 5. April wiederaufgenommen und werden in der laufenden Woche fortgesetzt. Die Wiederaufnahme wurde möglich, weil beide Seiten willens sind, eine Grundlage für echte Verhandlungen zu finden.

Vor den nächsten Sitzungen, die am 12. und 13. April stattfinden, sind die Positionen der verschiedenen Parteien weiterhin weit voneinander entfernt.

Der SEV ist weiterhin nicht bereit, die folgenden Punkte anzunehmen:

  • Die Aufweichung des Kündigungsschutzes,
  • das Streichen einer Ferienwoche für Mitarbeitende ab Alter 60,
  • die Abschaffung der Lohngarantien,
  • den Wegfall der Regionalzulagen,
  • die Aufhebung der Garantie von 115 Freitagen pro Jahr,
  • die Reduktion der Treueprämien.

Die vom SEV geführte Verhandlungsgemeinschaft des Personals fordert:

  • Einen verbesserten Lohnaufstieg, vor allem für die Jungen,
  • einen verbesserten Gesundheitsschutz, insbesondere im Zusammenhang mit den durch die Digitalisierung bedingten neuen Arbeitsformen,
  • eine bessere Vereinbarkeit von Privat- und Berufsleben.

Der SEV wird weiterhin die Interessen seiner Mitglieder und des Personals der SBB auf der Grundlage des ihm erteilten Verhandlungsmandats verteidigen. Seit Beginn der Verhandlungen im Januar ist die Meinung der Basis eindeutig: keine Verschlechterung des GAV!

Am 18. April wird die Konferenz GAV SBB/SBB Cargo beschliessen, wie weiter vorgegangen werden soll – auf Grundlage der Entwicklung der Diskussionen vom 12. und 13. April.


Manuel Avallone, Vizepräsident SEV
Leiter der Verhandlungsdelegation des Personals