Jahresbericht 2025

1. Vorwort Zentralpräsident

Das Jahr 2025 ist Geschichte und es ist der Zeitpunkt, um ein Rückblick zu machen. Es startete mit der BAR (Bereichsspezifische Arbeitszeitregelung) Verhandlungen bei Cleaning / Rangier, Lokführer und Kundenbegleitung bei der Division P (Personenverkehr). Die SBB wollte die BAR bis Mitte 2025 abgeschlossen haben. Aber wie so oft haben sie die Rechnung ohne den SEV gemacht. Nach 19 Sitzungen wurde ein Resultat erarbeitet. Da das Ausmass sehr umfassend ist und es viele Änderungen geben konnte, wurde beim RPV entschieden, dass eine Abstimmung durchgeführt wird.

Bei SBB Cargo ist das Projekt G-enesis gestartet und was von Anfang an klar war, hat sich bald bewahrheitet und es wird eine weitere Reorganisation geben. Es wird vieles ändern und neugestaltet, aber schlussendlich ist es ein Abbau. Die Produktion wird 2026 überarbeitet. Der grosse und positive Unterschied zu all den misslungenen Versuchen, ist das diesmal Cargo früh und Transparenz kommuniziert und nicht wie so oft ein Schnellschuss macht.

Die Personal Motivation 2025 ist wie immer mit guten und schlechten Zahlen herausgekommen. Der einzige und ehrliche bei der SBB Führung war der CEO von Cargo, denn er hat entschieden daraus nichts zu machen, da es so oder so nur Arbeit Beschäftigung für das Büro ist. Da gibt es nichts hinzuzufügen, wie wahr.

Zum ersten Mal haben wir die Kassenprüfung der UV-Kasse mit der GPK und den Zentralvorstand - Sitzung zusammen an 2 Tagen durchgeführt. Ebenso wurde gleichzeitig eine Sektionskasse geprüft. Ich persönlich finde das es gelungen war.

Der Kongress 2025 war mein letzter als Vorstand-Präsident. Es war ein Abschied, der mich tief bewegte, vor allem die Standing Ovation, insbesondere meiner RPV-Kollegen hat mich sehr gefreut.

Danke an meine Kollegen im Zentral Ausschuss, dem Zentralvorstand den Sektionspräsidenten und Allen die sich in einer Art für den UV RPV einbringen und ihre Zeit zu Gunsten der Mitglieder und dem SEV einsetzen. Es wird ein anspruchsvolles 2026, dass uns alle fordert und darum ist es wichtig, dass wir zusammenhalten.

Ich wünsche allen eine erfolgreiche Zukunft und vor allem viel Gesundheit.

ZP RPV
Danilo Tonina

2. Zentralausschuss und Zentralvorstand

Im Berichtsjahr 2025 setzten sich die Behörden des Unterverbandes RPV wie folgt zusammen:

Zentralausschuss:


Zentralpräsident:Danilo Tonina, Beringen
Vizepräsident:Christian Eichenberger, Bülach
Zentralkassier:Heinz Schneider, Werdenberg
Zentralsekretär:Rolf von Däniken, Birsfelden

Zentralvorstand:

GPK-SEV:Richard Schlegel, Trübbach
Vertreter Romandie:Frédéric Monnier, Lausanne
Vertreter Tessin:Alessandro Di Bello, Arzo

Geschäftsprüfungskommission:

GPK Mitglied (bis DV 2025):Peter Zürcher, Weinfelden
GPK Mitglied (bis DV 2025):Senthamilrajah Erakirthan, Chur
GPK Mitglied:Roger Amsler, Staffelbach
GPK Mitglied:Daniel Purtschert, Littau
GPK Mitglied:Yüksel Ilican, Ostermundigen

SEV Vorstand 

Danilo Tonina, Beringen
Christian Eichenberger, Bülach
Ersatz:  Daniel Purtschert, Littau
Migration:Luca Braga, Spreitenbach
Vertreterin Frauen:Vakant

Zentralausschuss

Der Zentralausschuss (ZA) traf sich über das Geschäftsjahr 3-mal zu seinen Sitzungen in Buchs SG, 3 mal in Schaffhausen, und 4-mal via einer Teams Online Sitzung. Behandelt wurden die Organisation der DV, ZV und der Präsidentenkonferenz, sowie die Geschäfte der SBB, der PeKo und den Sektionen.

Mitgliederbewegung

Die Mitgliederbewegung in Zahlen:
Am 31. Dezember 2024 waren 1160 im RPV organisiert.
Am 31. Dezember 2025 waren 1118 im RPV organisiert.
Es hat 74 Neumitglieder gegeben.

Totentafel

Folgende Kollegen haben uns im Jahre 2025 für immer verlassen:

Vorname Name Sektion Jahrgang

Lu C

RPV Ticino 1962

Ihnen und allen Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, welche im Berichtsjahr verstorben sind, wollen wir ein ehrendes Andenken bewahren.

3. GPK Sitzung / Zentralvorstand

GPK Sitzung

Am 6. Februar 2025 fand die GPK-Sitzung in Buchs SG statt.

Als Test wurde die Kasse der Sektion Südostschweiz im Beisein des Kassier Richard Schlegel, als Sektionskasse stichprobenweise durch die GPK mit angesehen. Sollte dies zeitlich und praktisch möglich sein, würden wir jährlich einen Sektions- Kassier einladen und so diese Kasse durchschauen lassen. Diese Stichprobe der Sektionskasse ist kein Ersatz für die GPK in den Sektionen vor Ort und es muss in jedem Fall eine Kassenrevision innerhalb der Sektion durchgeführt werden. Der Kassier der ausgewählten Sektion erhält eine Einladung und einen Urlaubcheck.

Bericht der Geschäftsprüfungskommission: Die Zentral - Kasse wurde geprüft und für gut befunden. Der GPK - Bericht wurde erstellt zu Handen DV 2025. Die GPK empfiehlt der DV die Kasse UV RPV zur Annahme. Grossen Dank an den Zentralkassier sowie dem Zentralausschuss für die geleistete Arbeit. Die GPK hat sich auf zwei Gruppen verteilt und so haben Peter Zürcher und Yücsel Ilican die Kasse der Sektion Südostschweiz einer Stichprobe unterzogen. Es wurden keine Unregelmässigkeiten festgestellt und die Kasse ist sauber geführt. Auf Grund der Rückmeldung wäre es auch in Zukunft möglich, in diesem Rahmen neben der Prüfung der Zentralkasse, eine Sektionskasse einer Stichprobe zu unterziehen. Ein grosses Danke geht an Melanie Piller, welche vom SEV- Haus an der GPK teilnahm und mit Rat und Tat zur Seite stand.

Zentralvorstandssitzung

Am 7. Februar 25 fand die Zentralvorstandssitzung in Buchs SG statt. Der ZP begrüsst die Teilnehmenden der Zentralvorstandssitzung. Auf Grund der Abmeldung der Kollegen Frederic Monnier (Vertreter Romandie) und Alessandro Di Bello (Vertreter Ticino) waren keine Simultanübersetzer an der diesjährigen ZV anwesend.

Werbung:

Bei der Werbung soll vermehrt auf die Bezeichnung Mitgliedergewinnung, als auf Mitgliederwerbung gesetzt werden. Daher sprechen wir nicht mehr von einem geworbenen, sondern einem neu gewonnen Mitglied. Die neuen SEV- Flyer und Karten zur Mitgliedergewinnung sprechen die jungen Kolleginnen und Kollegen positiv an und die Gewinnung von Neumitgliedern ist auf einem guten, wenn auch schwierigen Weg. Denn viele UV- Sektionen haben an der Sektionskonferenz vom 04.02.2025 in Bern erklärt, dass sie immer mehr Mühe bekunden, Neumitglieder anzusprechen und für eine aktive Mitgliedschaft im SEV zu gewinnen.

Wenn zukünftig eine Sektionskasse stichprobemässig angesehen wird, darf bei Material wie z.B. Sackmesser, Beamer, Drucker etc. auch ein Foto mit Ort und Datum vorgelegt werden und die Sachen müssen nicht mitgebracht werden. Die Zusammenlegung der ZA- Sitzung mit GPK und ZV- Sitzung auf zwei Tage wurde begrüsst und als gängigen Weg für die Zukunft angesehen.

4. Delegiertenversammlung

Der ZP (DT) begrüsst die Teilnehmenden an der 127. Delegiertenversammlung und erklärt die Regeln während der Sitzung. Ganz besonders begrüsst er Philip Schenker und Maurizio Coppola, da es für Sie meist auch nicht ganz einfach ist, für die direkte Übersetzung. Aus dem Haus SEV war Markus Fischer als Medienvertreter anwesend. Es wurden Fotos gemacht und alle Anwesenden waren mit einer Veröffentlichung der Bilder einverstanden.

Wahlen:

In den Jahren, wo kein Kongress stattfindet, wird neu eine Delegiertenversammlung SEV durchgeführt. Es werden alle Sprachregionen berücksichtigt.

Folgende Kollegen werden für die DV SEV 2026 vorgeschlagen: (6 Delegierte)

Zentralsekretär (RvD),
Vertreter Tessin (Alessandro Di Bello),
GPK UV/ RPV (Yüksel Ilican),
Genf (Qamil Lutfiu),
Thurtal (Bruno Schmid)
und Thun (Jürg Schüpbach)
:// Diese Kollegen wurden einstimmig gewählt

ZP SEV Vorstand (DT),
ZP Vize SEV Vorstand (CE),
Vorstand Ersatz (Daniel Purtschert)
und GPK SEV (Richard Schlegel) werden Amtes wegen dabei sein.

Werbung:

Die neue 3-jährige Login Berufslehre findet unter anderen in verschieden RCP-Teams (SBB-Cargo), sowie in den Rangierbahnhöfen Basel und Chiasso (beide Infra) statt. Die Lehrlinge sind während der Ausbildung als Mitglied des SEV von der Beitragszahlung befreit. Dies ist eine gute Möglichkeit, um diese Kolleginnen und Kollegen zu gewinnen. Die Mitgliederwerbung wird immer schwieriger und es wird versucht, mit diversen Aktionen die jungen Kolleginnen und Kollegen anzusprechen und ihnen den SEV näherzubringen. Kolleginnen und Kollegen, die in Pension gehen, müssen nicht den SEV verlassen, sie werden mit 65 automatisch in den PV mutiert. (50% des SEV Beitrag) In Basel Rb wurde am 28. August 2025 beim Bahnhof Muttenz, mit allen UV welche Kolleginnen und Kollegen vor Ort haben, ein SEV- Besuchstag durchgeführt.

BAR Verhandlungen:

Die SBB will für vier (Bereichsspezifische Arbeitszeit Regelung) BAR`s Verhandlungen führen und der SEV zeigt sich hierzu bereit. Sollten keine Änderungen einheitlich beschlossen werden, bleiben die bestehenden BAR weiterhin in Kraft. Inhaltlich geht es Hauptsächlich um Anliegen in Bezug von Zeitfenstern, flexible Arbeitszeiten und provisorische Touren in den Jahres- Monats und Tageseinteilungen. Bei Division P geht ein Film herum, welche die Möglichkeit einer zukünftigen Einteilung aufzeigt. Jedoch ist wichtig zu wissen, dass es sich beim Video um den Wunsch der SBB 7 handelt und das Gezeigte nicht, den Anforderungen des SEV entspricht. Es ist noch nichts entschieden und hier wird es noch weitere Verhandlungsrunden geben müssen.

GAV-Forderungen:

Der GAV ist zurzeit verlängert bis Ende 2028. Werden Themen vorher verhandelt gilt: Kommt keine Einigung zu Stande, bleibt der GAV in unveränderter Form gültig. Die Forderungen sind im Bereich von Lohn, Lohnaufstieg, Zulagen und Ersatz von Zulagen angesetzt. Eine erste Anhörung mit dem neuen Personalleiter SBB findet Ende August 2025 statt und es wird erwartet, dass uns diese Thematik bis Mitte 2026 beschäftigen wird.

Mitteilung SBB-Cargo von Philipp Hadorn

Früher hatte SBB-Cargo rund 6000 Mitarbeiter und Stand heute noch sind es ca. ein Drittel davon.

SBB-Cargo erwartet heute know - how und Erfahrung von privaten Anbietern und setzt vermehrt auf externe Anbieter. Die Vision des neuen Cargo CEO geht in Richtung Neuausrichtung im Einzelwagenladungsverkehr (EWLV) und unter dem Projektnamen "G-enesis" umgesetzt. Hierbei werden Leistungen die momentan nicht benötigt werden, gestrichen und heruntergefahren. Anstatt ambitioniert und angetrieben nach neuen Leistungen zu suchen und solche anzustreben, wird einfach auf den Ist- Stand reduziert und Stellen abgebaut. SBB-Cargo reagiert somit nicht auf die momentane Verkehrspolitik mit der Verlagerung von der Strasse auf die Schiene, sondern fördert in Bezug auf die Betriebskosten die umgekehrte Richtung.

Für die betroffenen Kolleginnen und Kollegen, die von einem Stellenabbau betroffen sind, steht ein solider GAV zur Seite und der SEV hilft den betroffenen Kolleginnen und Kollegen durch die schwierige Zeit und verweist SBB-Cargo die Regeln des geltenden GAV einzuhalten.

Sicherheit:

Schlussbericht des Unfalls im GBT vom 10. August 2023
Die SBB ist nach den Ausführungen im SUST-Schlussbericht zur Entgleisung im Gotthard-Basistunnel besorgt über das Unfallrisiko im Güterverkehr: Es ist zu hoch. Die SBB unterstützt die SUST Empfehlungen und fordert eine rasche Umsetzung. Bis griffige behördliche Massnahmen zu Modernisierung und Unterhalt erlassen sind, wird die SBB schrittweise aus dem Transport von Güterwagen mit so genannten LL-Bremssohlen aussteigen. Der Grossteil des Ausstiegs wird bis Ende 2025 erfolgen. Zudem wird die SBB die Güterwagen intensiver kontrollieren, um sichtbare Mängel zu erkennen.

Die Gewerkschaft SEV fordert eine konkrete und schnell umsetzbare Lösung: Die systematische Einführung von akustischen Klangkontrollen an den Radscheiben von Radsätzen (Achsen), die nicht als thermisch stark belastbar gekennzeichnet sind. Die Kontrollen sollen durch technische Inspektoren (z.B. vom TKC von SBB-Cargo) an allen in das Schweizer Netz einfahrenden Güterzügen an Wagentypen mit nicht thermisch stark belastbaren Radsätzen durchgeführt werden. Derzeit werden akustische Kontrollen nur selten und in jedem Fall nur bei Wagen durchgeführt, bei denen derartige Probleme an den Radsätzen bekannt sind. Eine systematische Kontrolle aller Wagen von aus dem Ausland 8 ankommenden Güterzügen in den Grenzbahnhöfen ist eine rasche Wirkung zeigender Beitrag zur weiteren Erhöhung der Sicherheit auf dem Schweizer Schienennetz. Dafür muss Personal eingestellt und entsprechend ausgebildet werden.

5. Kongress SEV

Der 82. Kongress des SEV mit rund 400 Delegierten und Gästen machte deutlich: Der SEV war bereit, sich den Herausforderungen der nächsten Jahre kämpferisch zu stellen. Die Delegierten wählten die zentralen Gremien und fassten wichtige strategische Entscheidungen. Der Kongress fand am 12.—13 Juni 25 in Bern statt.

Von Amtes wegen waren dabei: Zentralpräsident DT, SEV Vorstand CE und SEV-Vorstand (Ersatz) Richard Schlegel (GPK SEV), hinzu kommen 12 Mitglieder des RPV. Zentralkassier HS und Zentralsekretär RvD sowie GPK RPV Peter Zürcher und Yüksel Ilican. Aus den Sektionen geht je ein Sitz an: Basel, Brig, Genf, LS- Tr- Renens, Thun, 2 Tessin und Zentralschweiz.

Für Danilo Tonina (RPV) und Peter Käppeler (TS) war es der letzte Kongress SEV als Vorstands bzw. Vizevorstandspräsidenten. Als neuen Vorstandspräsidenten wurde Rene Schnegg (VPT) und Hanny Weissmüller (LPV) als Vizevorstandspräsidentin gewählt.

Die Beerdigung von SBB Cargo: Ein Albtraum, der hoffentlich nicht wahr wird.

SBB Cargo vor der Schliessung? Gegen dieses Schreckensszenario demonstrierten Tessiner CargoMitarbeitende nach der Kongressrede von Verkehrsminister Albert Rösti mit einem Trauerzug für SBB Cargo – als «Vorahnungstraum», wohin der laufende Abbau zu führen droht. Der Bundesrat hatte zuvor über die Herausforderungen beim öffentlichen Verkehr gesprochen. Darauf ertönten Trommelwirbel und es erschien ein Sarg, getragen und gefolgt von Mitarbeitenden von SBB Cargo aus dem Tessin, wo gerade besonders viele Stellen abgebaut werden. Gemessenen Schrittes durchquerten sie den vollbesetzten Saal Richtung Bühne, hinter der der Sarg schliesslich verschwand. Mit dieser bewegenden symbolischen Inszenierung zeigten die Kollegen auf, wohin die aktuelle Strategie von SBB Cargo führen könnte. Rösti gab allen Kollegen die Hand und zeigte Verständnis für die Situation des Personals. Er erklärte sich bereit, eine SEV-Delegation zu treffen. Anfang Juni hatte der SEV schon die Tessiner Regierung und mehrere Gemeinden im Kanton in einem Brief aufgefordert, beim Departement Uvek vorstellig zu werden, damit es bei SBB Cargo interveniert (einige haben bereits geantwortet). Der SEV ist der Meinung, dass die Politik das Thema nicht ignorieren darf, denn es geht um Arbeitsplätze, zusätzliche Lastwagen auf schon verstopften Strassen und eine Verschlechterung der Lebensqualität für den ganzen Kanton.

Die Delegierten verabschieden die Positionspapiere, welche die Strategie des SEV in den nächsten vier Jahren vorgeben, und befinden über verschiedene Anträge, gemäss Empfehlungen des Vorstands.

6. Präsidentenkonferenz

Der Zentralpräsident (ZP) Danilo Tonina eröffnete am 22. September 2025 im Seehotel in Bönigen die diesjährige Präsidentenkonferenz, welche wiederum mit der Zentralvorstandsitzung vereint durchgeführt wurde.

Begrüsst wurden die Mitglieder- des Zentral- Ausschuss (ZA), des Zentralvorstand (ZV), der GeschäftsPrüfungs- Kommission (GPK), sowie die Sektionspräsidenten oder deren Vertreter. Zudem wurden die Kollegen Vincent Brodard für die französische und Pietro Gianolli für die italienische Übersetzung willkommen geheissen. Bereits im Voraus gab es ein erstes Danke, für die nicht immer einfache Aufgabe des direkten Übersetzens.

Referat Mitgliedergewinnung Stefanie Fürst (SEV)

Steffi Fürst stellt sich kurz vor und bedankt sich für die Einladung. Die Mitgliedergewinnung ist nicht immer einfach und es braucht eine gewisse Überzeugung, wenn man an Kolleginnen und Kollegen herantritt, die einer Gewerkschaft sehr skeptisch gegenüberstehen. Den Neumitgliedern gegenüber stehen die Mitglieder, welche den SEV verlassen. Hier stellt sich die Frage, wie führt man ein Gespräch mit einem solchen Mitglied und mit welchen Argumenten kann ein Austritt verhindert oder allenfalls Rückgängig gemacht werden. Wichtig ist sicher die vorzeitige Information, wie funktioniert ein Übertritt vom aktiven zum pensionierten Status und wie sieht dies mit Valida bezüglich des Beitrags aus.

Gruppenarbeit:

Mitgliedergewinnung: Wie stelle ich den RPV am besten vor? Wie überzeuge ich kritische Personen?

Movendo Kurse, Privat und Berufsrechtschutz, Reka, Darlehen, GAV SBB und SBB-Cargo, Vergünstigungen bei KPT, Bank Cler, Zusammenhalt.

Austrittsbearbeitung: Wie überzeuge ich ein Noch - Mitglied in beim SEV zu bleiben? Welche Argumente gibt es?

Gemeinsam sind wir stark. FVP für Pensionierte, Pensionskasse SBB, 13. AHV-Rente, Privatrechtschutz, Movendo Kurse.

Gründe von Mitliedern warum sie aus dem SEV-Austreten: Auswandern (die Schweiz verlassen), der SEV hat nichts gemacht, brauche den SEV nicht mehr…usw.

Wahlen:

hristian Eichenberger (RPV-Bern) stellt sich zu Wahl als BAR-Delegierter bei SBB-Cargo, falls es zu Verhandlungen kommen sollte. //: Christian wurde einstimmig gewählt. Als BAR-Delegierte bei SBB-Cargo sind Fabio Morandi (RPV Südostschweiz) und Christian Eichenberger (RPV-Bern) delegiert.

Sicherheit:

Cargo Flash vom 11. Sept: Mehr Sicherheit im Güterverkehr: (Originaltext)

Der Unfall im Gotthard-Basistunnel vom 10. August 2023 war für die Schweiz und die SBB ein einschneidendes Ereignis. Der Bahnverkehr war lange eingeschränkt, die Schäden waren mit 150 Millionen Franken hoch. Der Abschlussbericht der schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) hat gezeigt, dass ein nicht entdeckter Riss zum Bruch einer Radscheibe geführt hat. Ein solcher Bruch kann sich wieder ereignen. Verschiedene Beinahe-Unfälle in Europa haben die Risikofaktoren für Risse und mögliche Brüche aufgezeigt: zu geringe Durchmesser der Räder, Überhitzung der Räder durch Verbundstoff-Bremssohlen, zu lange Intervalle zwischen Kontrollen.

Die vom BAV beschlossenen Vorgaben bedeuten für die SBB konkret Folgendes:

Radsatzkontrolle: Alle Radsätze müssen bei Überhitzung sofort gewartet werden. Dies gilt für alle Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) in der Schweiz. 

Mindestradsatzdurchmesser: Die SBB wird den neu vorgeschriebenen Mindestradsatzdurchmesser von 864 Millimetern künftig prüfen.  

Instandhaltungsintervalle: Die SBB wird die neuen Untersuchungsintervalle bei eigenen Wagen sofort umsetzen und bei fremden Wagen kontrollieren. 

Wagentechnische Untersuchung: Die SBB wird die eigenen Güterwagen verstärkt kontrollieren. Zudem wird sie nach Ablauf der Übergangsphase von voraussichtlich drei Monaten nur noch Güterwagen transportieren, welche die Untersuchungsintervalle einhalten.

Nachweis für Wagen: Die SBB wird prüfen, ob für jeden Wagen vor dem Befahren des Schweizer Bahnnetzes ein Nachweis vorliegt.

Klangprobe: Um defekte Räder zu eruieren, hat sich eine Arbeitsgruppe der SBB dieser Thematik bereits angenommen. Zudem läuft im Tessin ein Pilotprojekt dazu.

7. Migration / Cleantagung

Migration: Luca Braga (Sektion Zürich) wurde an der DV 25 als Migrationsvertreter UV RPV gewählt

Cleantagung: Am Samstag, 15. Februar fand die jährliche SEV-Cleantagung statt – eine Veranstaltung für Reiniger: innen der SBB. Die Tagung bot eine Plattform für den Austausch und die Diskussion über wichtige Themen rund um Digitalisierung, Temporärarbeit und Anstellungsbedingungen im öffentlichen Verkehr. Ein zentrales Thema der Tagung ist denn auch die Digitalisierung und das Qualitätsmanagement im Bereich Cleaning.

Die nächste SEV-Cleantagung findet am 20. Februar 2026 in Arth-Goldau statt und wird wiederum von SEV-Gewerkschaftssekretärin Sheila Belometti zusammen mit Daniel und Giuditta Purtschert vom RPV organisiert.

8. Frauenkommission

Dace Handke (Sektion Thurtal) stellt sich an der Delegiertenversammlung (DV) 2026 zur Wahl für die Frauenkommission.

Am 28. November 2025 feierte die Frauenkommission ihr 40-jähriges Bestehen, der Bildungstag der SEV Frauen fand im Hotel Bern statt. Mit Workshops, Podiumsdiskussionen und Kulinarischem.

9. Mitteilungen SEV

SBB Cargo kündigt weiteren Abbau an vom 8. Okt 2025

Auf die im Mai angekündigte Schliessung von acht Terminals – darunter jene in Lugano Vedeggio und Cadenazzo – soll nun auch die Schliessung der Cargo-Depots in Brig, Buchs und Chiasso folgen.

Diese Schliessungen würden neben dem Verlust von Arbeitsplätzen auch einen Anstieg der Produktionskosten für die Bedienung der peripheren Verladestellen bedeuten. Damit einher ginge das Risiko des Kundenverlusts und eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, wie SEVGewerkschaftssekretär Thomas Giedemann erklärt, der im Tessin für SBB Cargo zuständig ist: «Durch den Wegfall dieser Anlagen müsste das Personal längere Wege zwischen Wohnort und Arbeitsplatz in Kauf nehmen.» Von den neuen Schliessungen könnte auch das Rangierpersonal betroffen sein.

25 Jahre Kampf gegen Gewalt vom 10. Okt 2025

Die Charta vom Jahr 2000

Der Chartatext verpflichtet die Unternehmensleitungen und Gewerkschaftssektionen, dazu beizutragen, «die Risiken von Aggression und Gewaltanwendung zu vermindern. Zudem sollen die Gefühle der Unsicherheit bei den Fahrgästen und beim Personal abgebaut werden sowie allfälligen Opfern von Aggressionen und Gewalt die notwendige Unterstützung zukommen.» Und jedes Unternehmen soll eine paritätische Arbeitsgruppe schaffen: «Diese hat zur Aufgabe, Vorfälle von Aggression und Gewaltanwendung zu beobachten, zu analysieren und der Geschäftsleitung Umsetzungsvorschläge zu unterbreiten.» Zudem verpflichtet die Charta die Unterzeichnenden, mindestens einmal im Jahr zusammenzukommen, um Bilanz zu ziehen. Am 16. November 2000 unterzeichneten in Freiburg die ersten Unternehmen und Gewerkschaftssektionen die Charta. Weil die Busfahrer: innen der Romandie die Charta unterstützten, waren die ersten sechs Unterzeichner logischerweise die wichtigsten Verkehrsunternehmen der Romandie. Im Jahr 2002 stieg die Zahl der Unterzeichner sprunghaft auf fast 50 an, darunter zahlreiche Verkehrsunternehmen in der Deutschschweiz – beispielsweise in Bern und Zürich – und im Tessin. 2002 schlossen sich Bahnunternehmen wie die SBB, BLS oder SOB der Bewegung an, und 2005 folgten Schifffahrtsunternehmen wie die CGN.

SEV Info vom 19.November 2025:

Nach zehnmonatigen schwierigen Verhandlungen liegen nun neue bereichsspezifische Arbeitszeitregelungen (BAR) für das Personal der Kundenbegleitung (KB), der Zugführung (ZF), des Cleaning (C) und des Rangiers (R) bei der Bahnproduktion des Personenverkehrs vor. Die Verhandlungsgemeinschaft (VG) von SEV, VSLF, KVöV und transfair und die SBB-Delegation haben sich am 10. November 25 auch noch auf die BAR-Regelungen für das Personal von KB geeinigt. Weiteres Vorgehen: Nun müssen die Texte redigiert, übersetzt und von den zuständigen Gremien der Sozialpartner genehmigt werden. Der SEV wird Informationsveranstaltungen vor Ort und online organisieren. Wenn alle Sozialpartner die BAR gutheissen, können diese voraussichtlich auf den Fahrplanwechsel im Dezember 2027 in Kraft treten, gleichzeitig mit der Einführung von IVU.rail. Unter bestimmten Voraussetzungen könnten einige Anpassungen früher in Kraft treten.

SEV Info vom 12. Dezember 2025: Abschluss Lohnverhandlungen SBB und SBB Cargo

Die Lohnverhandlungen mit den SBB konnten abgeschlossen werden. 1,5% der Lohnsumme zur Alimentierung des Lohnsystems. bereitgestellt werden. 0,5% der verhandelten Lohnsumme wird für das Zusatzbudget für besonders gute Leistungen und/oder Verhalten gemäss GAV Art. 86 verwendet. Der GAV-Ausschuss des SEV – das für Lohnverhandlungen relevante Mitgliedergremium – hat dieses Resultat angenommen. Innerhalb der Verhandlungsgemeinschaft steht die Mehrheit der beteiligten Verbände hinter dem Abschluss.

Ausblick und Termine SEV 2026

Im Juni dieses Jahres hat der zweitägige SEV-Kongress stattgefunden, an welchem unsere Mitglieder die Positionen des SEV für die nächsten vier Jahre zur Gewerkschafts- und Vertragspolitik, zu Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit, zur Sozialpolitik und Verkehrspolitik sowie zu Digitalisierung und Automatisierung/KI verabschiedet haben.

Weiter sind Anträge aus den Unterverbänden, Sektionen und SEV-Kommissionen diskutiert und angenommen worden, und es haben Wahlen stattgefunden, darunter die Wahl des neuen Vorstandspräsidiums und der Geschäftsleitung SEV.

Auch 2026 werden wir als Gewerkschaft gefordert sein und uns mit vielen Themen auseinandersetzen müssen. Verkehrspolitisch werden wir uns im neuen Jahr insbesondere mit der Zukunft des Schienengüterverkehrs befassen. Das Thema beschäftigt nicht nur uns, sondern auch die europäischen Verkehrsgewerkschaften und somit die Europäische Transportarbeiter: innen Föderation ETF. Die ETF plant, eine europaweite Aktion durchzuführen.

Die Stabilisierung und Erhöhung der Mitgliederzahl ist und bleibt ein zentrales Thema für uns alle. Wir werden auch im neuen Jahr unterwegs sein und gemeinsam mit euch kleinere und grössere Aktionen organisieren.

Delegiertenversammlung SEV

ufgrund des neuen vierjährigen Kongressrhythmus hat der Kongress beschlossen, dass in den Jahren ohne Kongress neu eine Delegiertenversammlung SEV durchgeführt wird. Diese wird abwechslungsweise in den drei Sprachregionen stattfinden. Die erste Delegiertenversammlung SEV findet am 11.6.26 in Lausanne statt. Die Delegierten werden von ihren Unterverbänden und Kommissionen gewählt.

10. Mitteilungen SBB

Konzern:

Bilanz 2024 vom 6. März 25: (Originaltext)

Die SBB blickt zufrieden auf das vergangene Jahr zurück. Mit 1,39 Millionen Reisenden, die täglich in unseren Zügen unterwegs sind, verzeichnen wir einen Rekord. Auch der Gewinn liegt mit 275 Millionen Franken leicht über dem Vorjahr.

Bei der SBB arbeiten 35 500 Mitarbeitende, das sind 600 mehr als vor einem Jahr. Damit wurden der Unterbestand aufgeholt, externe Stellen in die SBB integriert sowie dem steigenden Bauvolumen Rechnung getragen. Seit 2019 sind sogar rund 3000 Kolleginnen und Kollegen dazu gekommen. Bei diesem Aufbau handelt es sich zum grössten Teil um Stellen in operativen Bereichen, beispielsweise Lok- und Zugpersonal, Ingenieure, Technikerinnen, Handwerker oder IT-Fachleute.

Cargo:

G-enesis:

Der aktuelle Stand des Projekts G-enesis:

Aktuell verhandeln mit Kunden zu neue Langfristverträge. Diese dienen als Basis für das neue EWLV - Netz. Bei gleichbleibenden Mengen werden im Jahr 2027 die Anzahl der Bedienpunkte reduziert, was sich auch auf die Standorte auswirkt. Auf Basis der heutigen Mengen können trotz der Verringerung rund 98% der Wagen transportiert werden. Ein attraktives Transportnetz bleibt somit erhalten. Mit neuem Produktionsmodell sinkt der Bedarf an Lokomotiven und Mitarbeitenden, durch optimierte Planung und Auslastung. Angesichts des künftigen Fachkräftemangels durch die bevorstehenden Pensionierungswelle, wird es jedoch herausfordernd, den Personalbedarf langfristig zu sichern. Es besteht das Risiko, dass wertvolle Fachkräfte nicht dort eingesetzt werden können, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

Es sind 10 Änderungen bei den RPC und LPC-Standorten vorgesehen.

Was ist neu gegenüber heute

Arbeitsweise: - Dienstleitungsorientiert z.B. Kurzfristige Kundenanfragen sind nach wie vor möglich - Fahren wie gebucht. Eine Kundenbestellung liegt vor und wird produziert gemäss diesem Kundenauftrag - Grundleistung gemäss Produktbeschreibung EWLV

Ausrichtung: - Ausrichtung als Dienstleister. Vollständige Verrechnung aller Leistungen – Keine unvergüteten Leistungen - Geplante Zusatzleistungen aufgrund der Standortverträge pro Bedienpunkt/Standort und deren aufgeführter Verrechnung

Verrechnung: - Buchungsplattform verbleiben für Kunden gleich - Konsequente Anwendung der Wagenstandgeld-Regelung bei den Standardwagen.

Cargo Flash vom 8. Dez 2025: Bund und SBB unterzeichnen Leistungsvereinbarung Einzelwagenladungsverkehr (Originaltext)

Der Bund hat der SBB den Leistungsauftrag für den Einzelwagenladungsverkehr (EWLV) erteilt. Er fördert diesen in den nächsten vier Jahren mit 260 Millionen Franken. Die Kunden und die SBB selbst leisten mit marktgerechten Preisen und Kostensenkungen ihren Beitrag. Die SBB stellt damit ein flächendeckendes Angebot sicher und stärkt die Landesversorgung auf der klimafreundlichen Schiene.

Einzelwagenladungsverkehr aus einer Hand

SBB Cargo Schweiz hat als einziges Eisenbahnverkehrsunternehmen ein Angebot eingereicht und wird den EWLV innerhalb der Schweiz auch weiterhin aus einer Hand sicherstellen. Dabei arbeitet sie regional gezielt mit anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen zusammen. Kooperationen finden da statt, wo sie wirtschaftlich sinnvoll sind und die Wettbewerbsfähigkeit des EWLV gegenüber der Strasse erhöhen.

Die Leistungsvereinbarung basiert auf dem revidierten Gütertransportgesetz (GüTG), mit dem das Parlament im Frühjahr 2025 beschlossen hat, den EWLV für acht Jahre befristet zu fördern. Für die ersten vier Jahre stehen 260 Millionen Franken bereit. Die Förderung der Transportleistungen federt die Preiserhöhungen für die Kunden ab. Ausserdem unterstützt der Bund die Investitionen der SBB in die Automatisierung und Digitalisierung des EWLV, um dessen Zukunftsfähigkeit sicherzustellen.

Letzteres ermöglicht ab Fahrplanwechsel 2026/27 (13. Dezember 2026) einen einfacheren, effizienteren, robusteren und wirtschaftlicheren Betrieb im EWLV. Das Ziel ist es, möglichst viele lange, schnelle Verbindungen durch die Schweiz zu fahren. Basierend auf den Kundenverträgen und den erwarteten Transportmengen wird das neue Transportnetz geplant. Bedienpunkte mit zu geringer Nachfrage werden künftig im EWLV-Netz von SBB Cargo Schweiz nicht mehr angeboten, bleiben als öffentliche Infrastrukturanlagen aber allen Eisenbahnverkehrsunternehmen zugänglich. Trotzdem können auf Basis der aktuellen Mengen rund 98 Prozent der Wagen weiterhin transportiert werden.

Das neue Produktionsmodell im EWLV und das angepasste Transportnetz verändern den Bedarf an Personal und Lokomotiven. Entsprechend wird es zu Verschiebungen kommen, denn die SBB muss die Mitarbeitenden dort einsetzen, wo es Güter zu transportieren gibt. Nicht mehr benötigte Stellen werden, wie bereits kommuniziert, sozialverträglich abgebaut. Die SBB hat einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) und wird diesen jederzeit einhalten. Im Frühjahr 2026 wird die SBB diesbezüglich konkret informieren können.

Personenverkehr:

SBB News vom 28. November 2025: Neue Züge für Zürcher S-Bahn und Westschweiz: Grosser Preisunterschied über 25 Jahre (Originaltext)

Die SBB nimmt die Beschwerde von Stadler Rail gegen die Vergabe neuer Doppelstockzüge zur Kenntnis. Die SBB hält fest, dass die Vergabe streng nach den rechtlichen Vorgaben abgelaufen ist. Siemens Mobility AG in der Schweiz hat das klar vorteilhafteste Angebot gemacht. Die von Stadler Rail genannte Preisdifferenz bezieht sich nur auf die Investitionskosten. Auf die ganze Lebensdauer summiert sich der Preisunterschied der Angebote auf einen dreistelligen Millionenbetrag.

Stadler Rail hat kommuniziert, dass das Unternehmen beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen die Vergabe der 116 neuen Doppelstockzüge für die Zürcher S-Bahn und die Westschweiz eingereicht hat. Die SBB nimmt diesen Entscheid zur Kenntnis. Sie versteht die Enttäuschung der unterlegenen Anbieter.

Die SBB hat während des gesamten Verfahrens grössten Wert auf die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben gelegt. Rollmaterialbestellungen fallen unter das öffentliche Beschaffungsrecht und daran hat sich die SBB gehalten: Die Vergabe des Grossauftrages verlief nach einem klar definierten Prozess. Die Kriterien und Anforderungen an die Ausschreibung waren allen Anbietern transparent dargelegt und kommuniziert worden. Dagegen ging keine Einsprache ein.

11. Schlusswort Zentralvizepräsident

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen

Zum Schluss möchte ich allen, die sich für unsere Sache eingesetzt haben, besonders aber dem Zentralausschuss und den Mitgliedern des Zentralvorstandes für ihre Arbeit und Unterstützung im vergangenen Jahr, herzlich bedanken.

Nicht vergessen möchte ich alle Sektionsvorstände, die in aller Stille ihre Arbeit für uns Rangierer machen. Ein grosses und herzliches Danke.

Für die Zusammenarbeit und die wertvolle Unterstützung möchte ich im Namen des Unterverbandes RPV, dem SEV, der Geschäftsleitung des SEV, der Sekretärinnen und den Sekretären und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SEV, den besten Dank aussprechen, für ihren Einsatz zu Gunsten unserer Mitgliedschaft und aller Arbeitnehmer.

Der SEV ist nur so stark wie Ihre Mitglieder…

Im Namen des Zentralausschusses RPV

Bülach, 28. Dezember 2025

Für den Jahresbericht;

Vize - ZP UV RPV

Christian Eichenberger